SENDUNG: Digital.leben, Dienstag, 4. Juni 2013, 16:55 Uhr, Ö1 /
7 Tage Ö1 zum Nachhören
Ab heuer müssen alle österreichischen Gemeinden ihre Haushaltsdaten im Netz veröffentlichen. Auch das Finanzministerium hat neue Regeln für die Haushaltsführung beschlossen: Mehr Transparenz soll Korruption erschweren und das Vertrauen der Bürger in die Politik verbessern. Doch, wie gut funktioniert das wirklich? Darüber haben Anfang Juni Experten aus Wissenschaft und Verwaltung diskutiert. “Den offenen Staat gestalten” lautete das Thema einer Veranstaltung in Wien, zu der das IKT-Netzwerk “Future Network” gemeinsam mit dem Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) geladen hatte.
Die größte Verwaltungsreform der 2. Republik
Die Öffentlichkeit wird immer kritischer, die finanziellen Ressourcen nicht gerade mehr. Krisen seien ein guter Moment für Reformen, sagt Veronika Meszarits, Budgetexpertin im Finanzministerium: “Man sollte keine Krise ungenutzt vorüber gehen lassen. Reformen sind ja oft unangenehm, die Menschen haben Angst vor Neuem. In Krisenzeiten ist die Bereitschaft jedoch größer, neue Wege zu gehen.” Herausgekommen sei – so Meszarits – die größte Verwaltungsreform der Zweiten Republik. Den Rest des Beitrags lesen »





