Alter schützt vor Fernweh nicht

17 01 2014

SENDUNG: Moment – Leben heute, Dienstag, 7. Jänner 2014, 14:40 Uhr, Ö1

Da träumt man ein Leben lang von der Ferne, aber dann kommt das Leben dazwischen: Ehe, Kinder, Beruf. Doch, wenn man wirklich will, ist es nie zu spät für ein Abenteuer. Während manche Menschen ihre Pension lieber zuhause vor dem Fernseher verbringen, zieht es andere in die große weite Welt hinaus – nach Afrika, in die Karibik oder in die Berge Nepals. Zum Beispiel, um dort bei einem Entwicklungshilfeprojekt mitzuarbeiten. Zahlreiche Agenturen vermitteln internationale Praktika und ehrenamtliche Mitarbeit in Hilfsprojekten. Das Problem dabei: Zielgruppe sind meist junge Menschen, die frisch aus der Schule oder der Universität kommen. Die Wiener Organisation „Voluntaris“ wiederum hat sich auf Menschen mit einem ausreichenden Maß an Lebens- und Berufserfahrung spezialisiert. Sie sucht passende Projekte in Entwicklungsländern, wo sie als Voluntäre und Voluntärinnen mitarbeiten können.

Foto (c) Peter Freitag, pixelio.de

Auslandsdienst für Menschen mit Lebenserfahrung

Als sie ihren vier erwachsenen Kindern und den elf Enkelkindern eröffnete, dass sie jetzt für ein dreiviertel Jahr in den Karibikstaat Haiti gehen werde, da waren die Nachkommen zunächst einmal ziemlich erstaunt, erzählt die pensionierte Volksschuldirektorin Adele Körner. Und die Reaktionen waren geteilt: „Meine Enkelkinder haben gesagt, sie sind ganz stolz auf die Oma, wenn sie das macht. Nur meine Schwester, mit der ich zusammenlebe, war total entsetzt. Sie sagte: Lass mich nicht allein mit dieser Riesenfamilie, den drei Hunden, den drei Katzen, dem riesen Garten. Aber ich hab gesagt: ich mach das trotzdem.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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