Das Ich 2.0

30 09 2010

SENDUNG: Digital.leben, Donnerstag, 30. September 2010,
16:55 Uhr, Ö1

Wer bin ich? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit es sie gibt. Das Internet hat sie nicht unbedingt leichter gemacht. Denn: Was bedeutet Identität im digitalen Zeitalter? Wann bin ich jemand im Netz? Und bin ich im Netz jemand anderer als im echten Leben? Wie gehören meine Online- und meine Offline-Identität zusammen? Und wird sich das in Zukunft ändern? Über diese und andere Fragen sprach der niederländisch-australische Medienwissenschaftler und Netzaktivist Geert Lovink im September im RadioKulturhaus. Er ist der Meinung, dass unsere Identität in Zukunft noch mehr gespalten sein wird.


Das digitale Alter-Ego
Ein wenig unchamant klingt es schon, wenn Geert Lovink beschreibt, was unsere digitale Identität eigentlich ausmacht. Denn ihm zufolge werden wir im Cyberspace reduziert auf zwei Grundelemente: Loginname und Passwort. Den Rest des Beitrags lesen »





Respekt.net

28 09 2010

SENDUNG: Digital.leben, Dienstag, 28. September 2010,
16:55 Uhr, Ö1

Es gibt Menschen, die haben gute Ideen, wie man die Gesellschaft verbessern könnte. Aber sie haben kein Geld. Andere Menschen wären grundsätzlich bereit, Geld für sinnvolle Projekte zu spenden, aber sie wissen nicht wo. Die Online-Projekt-Börse respekt.net möchte jetzt diese beiden Gruppen miteinander vernetzen.


Investieren in die Zivilgesellschaft
Laut einer aktuellen Studie von der Agentur meinungsraum.at sind 98 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen der Meinung, dass die Politik wichtige Probleme ignoriert. 86 Prozent wünschen sich mehr zivilgesellschaftliches Engagement der Bevölkerung und zwei Drittel sind auch bereit, dafür etwas zu spenden. Denn wer sich gesellschaftspolitisch engagieren möchte, sprich: Aktionen und Projekte durchführen, die ein besseres Zusammenleben ermöglichen, der braucht Geld. Den Rest des Beitrags lesen »





Slow Media

12 09 2010

SENDUNG: Digital.leben, Montag, 13. September 2010,
16:55 Uhr, Ö1

Slow Food ist Essen, bei dem die Zutaten sorgfältig ausgewählt wurden und das mit Liebe und Konzentration zubereitet wurde. Die Slow Food Bewegung hat weltweit an die 100.000 Mitglieder. Und die leben wohl am liebsten in sogenannten Slow Cities: Das sind Städte, die die Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen in den Mittelpunkt stellen und auf die Umwelt achtgeben. Bewusste Langsamkeit gegen die Beschleunigung der Welt. Und das wird jetzt auch von Medien gefordert. Eine Gruppe rund um den Münchner Soziologen Benedikt Köhler hat ein Slow Media Manifest verfasst: Es geht um nachhaltige, qualitätsvolle Inhalte aus dem Internet.

AUDIO: Benedikt Köhler über den Wunsch, inne zu halten


Trüffel, Rotwein und Internet
Benedikt Köhler ist ein Genussmensch. Er betreibt einen kulinarischen Blog, interessiert sich für Molekularküche und isst gerne Trüffel. Und er kocht gerne selbst, am liebsten gemeinsam mit seiner Familie, erzählt er. Essen ist für ihn nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Kommunikation und Genuss. Ähnliches gilt für ihn bei Medien. Den Rest des Beitrags lesen »