Kolumbien am Scheideweg. Ein Land zwischen Krieg und Frieden

8 11 2013
SENDUNG: Kontext - Sachbücher & Themen, 
Freitag, 8. November 2013, 9:05 Uhr, Ö1

Seit beinahe 50 Jahren tobt in Kolumbien ein blutiger Bürgerkrieg. Geht es nach der aktuellen kolumbianischen Regierung, dann wird das 50. Jahr des Konflikts aber das letzte sein. Sie verhandelt gerade mit der marxistischen Guerillagruppe FARC einen Friedensvertrag. In Kolumbien kämpfen ja linke Guerillagruppen gegen die Regierungsarmee sowie gegen rechte paramilitärische Gruppen. Letztere haben immer wieder Gräueltaten unter der Zivilbevölkerung angerichtet. Doch, in wessen Auftrag? Handelt es sich bei den Paramilitärs um “kriminelle Banden”, wie die Regierung sagt. Oder begehen diese Verbrechen mit Wissen – oder gar auf Geheiß der kolumbianischen Regierung? In seinem aktuellen Buch beschäftigt sich der Kolumbien-Kenner Werner Hörtner mit dem Paramilitarismus in Kolumbien: Das Buch “Kolumbien am Scheideweg. Ein Land zwischen Krieg und Frieden” ist im Rotpunktverlag erschienen.

"Kolumbien am Scheideweg", Rotpunktverlag

Wäre Werner Hörtner ein kolumbianischer Autor, dann sollte er sich jetzt besser Leibwächter zulegen. Kritische Journalisten und Menschenrechtsaktivisten leben gefährlich in dem südamerikanischen Land. Insbesondere dann, wenn sie Nachforschungen betreiben zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, in die hohe Militärs, mächtige Paramilitärs oder gar jemand aus dem Umkreis des ehemaligen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez verwickelt waren. Der Österreicher Werner Hörtner muss sich kein Blatt vor den Mund nehmen: Den Rest des Beitrags lesen »





Von Brautraub bis Online-Dating: Liebe in Zeiten der Cola

2 07 2013

SENDUNG: Kontext – Sachbücher & Themen, Freitag, 5. Juli 2013, 9:05 Uhr, Ö1 

Ein Journalist, Mitte 40 und Single bekommt plötzlich etwas, das böse Zungen vermutlich als “Midlife Crisis” bezeichnen würden: Der Job ist stressig, er hat immer noch keine Familie gegründet, keine der Frauen, die er kennenlernt, ist die Richtige. Was macht er falsch? Der deutsche TV-Journalist Peter Theisen beschließt schließlich, eine Weltreise zu machen, um dem Phänomen Liebe auf die Spur zu gehen. Ein halbes Jahr lang besucht er zahlreiche Länder der Erde und erforscht dabei Flirtverhalten, Geschlechterverhältnisse und Hochzeitsrituale in verschiedenen Kulturen. Die Erlebnisse seiner Tour d’Amour hat er jetzt veröffentlicht: “Liebe in Zeiten der Cola” ist im Verlag Ullstein Extra erschienen.

(c) ullstein extra

Tagebuch eines Liebesreisenden

“Liebe Anja”, wollte Peter Theisen schreiben. Doch die automatische Eingabehilfe seines Handys machte daraus “liebe Cola”. Und aus der Romanze mit der jungen Dame wurde nichts. Schon wieder nicht. Leidet er an einer frühkindlichen Störung? Hat ihm die Mutter Brei oder gar Brust verweigert? Ist er Sklave seines männlichen Erbmaterials? Solche Fragen stellt sich der Journalist Peter Theisen, bevor er auszieht, um zu erkunden, wie es junge Männer in der Südsee anstellen, Frauen kennenzulernen. Und was er sich vom Latin Lover in Kolumbien abschauen könnte. Den Rest des Beitrags lesen »





Der Amok-Komplex

17 08 2012

SENDUNG: Kontext – Sachbücher & Themen, Freitag, 17. August 2012, 9:05 und 22:15 Uhr, Ö1

Ist der Amoklauf Teil unserer westlichen Gesellschaft geworden? Dieser Fragen geht die deutsche Autorin Ines Geipel nach. In ihrem Buch „Der Amok Komplex oder die Schule des Tötens“, beschäftigt sie sich exemplarisch mit fünf aufsehenerregenden Amokläufen der vergangenen zwei Jahrzehnte: dem Fall Breivik im norwegischen Utoya vergangenes Jahr, dem Massenmord von Martin Bryant im australischen Port Arthur 1996, sowie in den Amokläufen von Teenagern in drei deutschen Schulen: Erfurt 2002, Emsdetten 2006 und Winnenden im Jahr 2009.

Man braucht schon starke Nerven, um das Buch nicht gleich im ersten Kapitel wieder auf die Seite zu legen. Denn Ines Geipel beschreibt detailreich. Quälend detailreich. 9 Seiten dauert der Amoklauf von Martin Bryant im australischen Touristenort Port Arthur, 11 Seiten jener am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Geipel geht Mord für Mord durch, Schuss für Schuss. Fast so, als wäre sie selbst dabei gewesen. Den Rest des Beitrags lesen »





Gewinn für alle!

29 06 2012

SENDUNG: Kontext – Sachbücher und Themen, Freitag, 29. Juni 2012, 9:05 Uhr

„Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ – das war im 19. Jahrhundert der Leitspruch des Deutschen Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Er gründete die erste genossenschaftlich organisierte Bank. Ziel war es, die Not der ländlichen Bevölkerung durch billige Kredite zu bekämpfen. Eine Genossenschaft, das ist – laut Wikipedia – eine Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig wirtschaftlich fördern. Hatte das Ganze vor 20 Jahren noch etwas Verstaubtes an sich, so entdecken heute immer mehr Menschen die alte Genossenschafts-Idee für sich. Die Vereinten Nationen haben überhaupt das Jahr 2012 zum Jahr der Genossenschaften erklärt. „Das Modell Genossenschaft erweist sich vor allem in Krisenzeiten überlegen gegenüber anderen marktwirtschaftlichen Unternehmensformen“, sagen die Autoren und Autorinnen des Buches „Gewinn für alle! Genossenschaften als Wirtschaftsmodell der Zukunft“

Milchbauern und Ich-AGs

Es ist wie beim Fußball: Nicht die Gruppe der besten Einzelkämpfer gewinnt, sondern jene mit dem besten Teamgeist. Davon sind die Autoren des Buches „Gewinn für alle!“ überzeugt und stellen zahlreiche Fallbeispiele von erfolgreichen Genossenschaftsprojekten vor: Produktionsgenossenschaften von Milchbauern, Gemeinschaften von Unternehmensberatern und Textildesignern bis hin zur Genossenschaft zur Förderung der Berliner Musikindustrie. Gerade junge kreative Ich-AGs erkennen immer mehr die Vorteile der Zusammenarbeit: Den Rest des Beitrags lesen »





Mein Chef ist eine Frau. Erfahrungsberichte über die weibliche Seite der Macht

9 03 2012

SENDUNG: Kontext – Sachbücher & Themen, Freitag, 9. März 2012, 9:05 Uhr, Ö1

Warum so wenige Frauen in Spitzenpositionen kommen, wie es einzelne schaffen und wie es ihnen dort geht, damit hat sich die deutsche Autorin Juliane Gringer beschäftigt. In ihrem Buch „Mein Chef ist eine Frau. Erfahrungsberichte über die weibliche Seite der Macht“ bringt sie persönliche Portraits von Frauen in Führungspositionen. Aber sie hat auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt: Wie geht es einem so, wenn der Chef eine Frau ist? Machen Frauen in Führungspositionen irgendetwas anders?

Choleriker und Zicken
„Frauen sind schlechte Chefs“, schreibt Juliane Gringer, „aber: Männer auch!“ Ob nämlich Führungskräfte auch Führungsqualitäten haben – das sei ihrer Meinung nach gar nicht vom Geschlecht abhängig. Nur bei Frauen werden mangelnde Qualitäten sofort auf das Geschlecht zurückgeführt: „Im Job kennen wir hauptsächlich Klischees, die über Frauen erzählt werden“, sagt Gringer, „über Männer sagt man wenig Schlechtes. Da wird alles nicht so streng gesehen. Ein Mann ist eben cholerisch, aber eine Frau ist zickig. Was ist besser?“ Den Rest des Beitrags lesen »





Donauwalzer am Irawadi: Ein österreichischer Antifaschist in Burma

12 01 2012

SENDUNG: Kontext – Sachbücher und Themen, Freitag, 13. Jänner 2012, 9:05 Uhr

Viele Österreicher und Österreicherinnen flüchteten während der Nazi-Zeit nach Großbritannien: darunter Menschen mit jüdischer Abstammung, Sozialdemokraten und Kommunisten. Einigevon  ihnen schlossen sich sogar der britischen Armee an, getragen von dem Wunsch gegen den Nationalsozialismus zu kämpfen. Einer davon war der gebürtige Wiener Rudolf Kauders. Doch zu seinem Entsetzen landete seine Armee-Einheit im Sommer 1944 nicht in Europa, sondern im Dschungel Burmas. Dort kämpften die Briten gerade gegen die mit Nazi-Deutschland verbündeten Japaner. Kauders Lebenserinnerungen wurden jetzt im Mandelbaum Verlag veröffentlicht: „Donauwalzer am Irawadi“, herausgegeben und kommentiert von seiner Tochter Lilian Kauders und Tanja Gausterer.

Schicksalhaftes Pfeifkonzert

Der Donauwalzer hat Rudolf Kauders einmal das Leben gerettet, dort am Ufer des Irawadi-Flusses in Burma. Er hatte seine Armee-Einheit verloren und so etwas konnte tödlich enden, schließlich lauterten überall im Urwald feindliche japanische Einheiten. Kauders sprach bereits ein paar Brocken Burmesisch und fragte einen Einheimischen, wo denn die britischen Truppen lagerten. Der Burmese wies ihm eine Richtung. Den Rest des Beitrags lesen »





Die Behandlung der Opfer: Über unseren Umgang mit dem Trauma der Flüchtlinge und Verfolgten

20 07 2011

SENDUNG: Kontext – Sachbücher und Themen, Mittwoch, 20. Juli 2011, 16:00 Uhr und Freitag, 22. Juli 2011, 9:05 Uhr (WH), Ö1

Kann man die Traumata von Menschen, die Krieg, Folter, Vergewaltigung, Demütigung oder die Ermordung von Angehörigen erlebt haben, jemals wieder heilen? Grundsätzlich schon, sagt der renommierte Trauma-Therapeut Klaus Ottomeyer von der Universität Klagenfurt. Aber es hängt sehr stark davon ab, wie man mit den Opfern nach Ende der traumatischen Erlebnisse umgeht. Diese Problematik beschreibt er in seinem aktuellen Buch „Die Behandlung der Opfer. Über unseren Umgang mit dem Trauma der Flüchtlinge und Verfolgten“. Das Wort „Behandlung“ ist hier durchaus zweideutig zu verstehen, denn es geht einerseits um therapeutische Behandlungsmethoden von Traumata, aber andererseits auch um die Art und Weise, wie die europäische Gesellschaft Traumaopfer – seien es Flüchtlinge aus Afrika und Asien oder Holocaust-Überlebende – behandelt. Denn die Herabwürdigung der Opfer durch Politiker, Medien und Asylbehörden führe häufig zu einer schweren Re-Traumatisierung. Klaus Ottomeyer erzählt aus seiner langjährigen Erfahrung als Therapeut und Leiter der Trauma-Beratungsstelle Aspis in Klagenfurt. Für diese Arbeit wurde Aspis im Mai mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Menschenrechte ausgezeichnet. 

Plötzlich wird alles sinnlos

Man solle zwischen den einzelnen Kapiteln nach Möglichkeit Erholungspausen einlegen, empfiehlt Klaus Ottomeyer im Vorwort seines Buches, denn die Fallgeschichten, die hier geschildert werden, könnten für den Leser belastend sein. Und das sind sie. Klaus Ottomeyer berichtet von Menschen, die in Erdlöcher gesperrt und mit Bügeleisen verbrannt wurden. Aber auch von der griechischen Küstenwache, die Bootsflüchtlingen das Geld stiehlt, um sie dann auf hoher See wieder auszusetzen und von diversen Schikanen österreichischer Asylbehörden, die den Opfern ihre Geschichten nicht glauben wollen und sie wie Simulanten behandeln. Den Rest des Beitrags lesen »





Ernährungssouveränität

6 04 2011

SENDUNG: Kontext – Sachbücher und Themen,
Mittwoch, 6. April 2011, 16:00 Uhr

und Freitag, 8. April 2011, 9:05 Uhr, Ö1

Laut Vereinten Nationen wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden Menschen anwachsen. Und schon heute hungert etwa eine Milliarde. Viele der Hungernden sind selbst Kleinbauern in sogenannten Entwicklungsländern. Sie werfen der EU vor, durch subventionierte Billigprodukte die Märkte der armen Länder zu überschwemmen. Gleichzeitig bedrohen Umweltzerstörung und Klimawandel den Planeten und das Erdöl geht zu Ende. Soll man Anbauflächen also besser für Lebensmittel oder Agrotreibstoffe verwenden? Über all diese Fragen muss sich die Europäische Union Gedanken machen. Schließlich soll bis Ende 2013 eine neue gemeinsame europäische Agrarpolitik beschlossen werden. Diese möge bitte völlig anders aussehen, als die bisherige, fordern die globalisierungskritische Organisation ATTAC und Via Campesina, ein weltweites Netzwerk von KleinbäuerInnen. Sie haben ihre alternativen Visionen einer nachhaltigen Landwirtschaftspolitik in Buchform herausgebracht: „Ernährungssouveränität. Für eine andere Agrar- und Lebensmittelpolitik in Europa“ lautet der Titel.


Für eine andere Agrar- und Lebensmittelpolitik in Europa

Die gute Nachricht zuerst: Ja, es wäre theoretisch möglich, die Weltbevölkerung auch in 40 Jahren noch zu ernähren. Und das ohne die Umwelt zu zerstören und ohne das Klima weiter anzuheizen – sagen die Autoren und Autorinnen des Buches „Ernährungssouveränität“. Laut der UN-Welternährungsorganisation FAO könnten wir bereits heute mit dem, was wir an Lebensmitteln produzieren, neun Millionen Menschen ernähren, sagt Buch-Herausgeberin Alexandra Strickner. Den Rest des Beitrags lesen »





Ayaan Hirsi Ali: Ich bin eine Nomadin

23 08 2010

SENDUNG: Kontext – Sachbücher und Themen,
Mittwoch, 25. August 2010, 16:00 Uhr
und
Freitag, 27. August 2010, 9:05 Uhr, Ö1

Sie ist eine der bekanntesten Islam-Kritikerinnen und gleichzeitig eine der umstittensten. Manche nennen sie „dogmatisch“ und „undifferenziert“, andere bezeichnen sie als „unerschrocken“ und als „engagierte Frauenrechtlerin“. Sie hat zahlreiche Morddrohungen von radikalen Islamisten erhalten und kann seit Jahren nur in Begleitung von Bodyguards in die Öffentlichkeit gehen. Die Rede ist von Ayaan Hirsi Ali. Geboren in Somalia als Tochter eines politischen Aktivisten musste sie mit ihrer Familie schon in ihrer Jugend nach Kenia, Äthiopien und Saudi Arabien ins Exil und erlebte dort eine streng islamische Erziehung. Mit 22 floh sie schließlich vor einer Zwangsehe in die Niederlande, wo sie politisches Asyl bekam. 2003 wurde sie Abgeordnete der liberalen Partei und sorgte immer wieder für Aufsehen: z.b. als die Einwanderungsministerin Rita Verdonk versuchte, ihr die niederländische Staatsbürgerschaft wieder abzuerkennen, weil Hirsi Ali beim Asylantrag gelogen hatte. Oder durch die Mitarbeit beim Film „Submission“, der die Gewalt gegen Frauen im Islam kritisiert. Der Regisseur des Films, Theo van Gogh, wurde von einem fanatischen Moslem ermordet. An der Leiche war eine Warnung an Ayaan Hirsi Ali befestigt: Sie werde die nächste sein. Schließlich musste sie die Niederlande verlassen und ging in die USA. All diese Stationen, sowie ihre schmerzvolle Loslösung vom Islam beschreibt Ayaan Hirsi in ihrem aktuellen Buch: „Ich bin eine Nomadin. Mein Leben für die Freiheit der Frauen“.

Kulturelle Rechte versus Menschenrechte

Es ist ein persönliches Buch. Ayaan Hirsi Ali beschreibt ihre triste Kindheit und ihr schwieriges Verhältnis zur Familie: quälende Telefonate mit der Mutter, die nicht akzeptieren kann, dass die Tochter eine Ungläubige geworden ist. Heimliche Besuche am Sterbebett des Vaters, die Angst, dabei ermordet zu werden. Ein Brief an ihre tote Großmutter: Den Rest des Beitrags lesen »





James K. Galbraith: Der geplünderte Staat

9 07 2010

HÖRTIPP: Kontext – Sachbücher und Themen,
Freitag 9. Juli 2010, 9:05 Uhr, Ö1

Neoliberale Theorien wie der Freihandel, der schlanke Staat oder flexible Löhne gehören längst in den Abfalleimer der Geschichte. Konservative Politiker glauben selbst nicht mehr daran. Im politischen Diskurs werden diese Theorien aber weiterhin beschworen. Und zwar, weil die Reichen und Mächtigen davon profitieren. Diese plündern staatliche Gelder und stecken sie in ihre privaten Taschen. Das ist die Kernaussage von James K. Galbraiths aktuellem Buch „Der geplünderte Staat. Oder was gegen den freien Markt spricht“.

James K. Galbraith ist der Sohn des 2006 verstorbenen linksliberalen Starökonomen John Kenneth Galbraith, der unter anderem als Berater der US-Präsidenten Roosevelt und Kennedy tätig war. James K. Galbraith selbst unterrichtet Wirtschaft an der University of Texas in Austin. Er schreibt für diverse Zeitungen und hat mehrere Bücher über Finanzwirtschaft und ökonomische Ungleichheit veröffentlicht.

Galbraith war stets einer der schärfsten Kritiker der Wirtschaftspolitik von George W. Bush. Im Juni besuchte er Wien und bei dieser Gelegenheit hat sich Ulla Ebner mit ihm über sein aktuelles Buch unterhalten.


Vom Aufstieg und Fall des freien Marktes
Es ist die Geschichte einer Idee, die zuerst gehegt und dann von ihren eigenen Fürsprechern verraten wurde, schreibt James K. Galbraith im Vorwort zur deutschen Ausgabe seines Buchs “Der geplünderte Staat oder Was gegen den freien Markt spricht”. Die Idee des freien Marktes wurde seiner Meinung nach dazu benützt, den Sozialstaat in eine Maschine zur privaten Vermögensanhäufung und Machtsicherung zu verwandeln. Den Rest des Beitrags lesen »








Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.