Samba Reggae – Die Musik der Unterdrückten

28 06 2010

„Da ist ein Tippfehler im Titel. Da fehlt der Beistrich zwischen Samba und Reggae“, erklärt mir die Tontechnikerin. Und sie ist damit schon die vierte, die mich darauf aufmerksam macht. Doch worum es sich hier dreht, ist weder Samba, noch Reggae, sondern eben: Samba Reggae. Ein Rhythmus, der keine Satzzeichen braucht.

Banda Feminina Didá

Sozialkritik und Karneval
Es ist der Rhythmus der schwarzen Bürgerrechtsbewegung: der Samba Reggae aus Salvador da Bahia, an der Nordostküste Brasiliens. Ein Offbeat-Samba mit Reggae-Feeling, afrikanischen Einflüssen und politischen Botschaften. Den Rest des Beitrags lesen »





Das Jamaika Brasiliens

28 06 2010

Sao Luis de Maranhao, an der Nordküste Brasiliens, ist ein Geheimtipp. Hier treffen indigene, afrikanische und europäische Kulturen aufeinander und schaffen eine Vielzahl an Musikstilen. Zudem ist Sao Luis die brasilianische Hauptstadt des Reggae.


Insidern gilt Sao Luis de Maranhao, an der Nordküste Brasiliens, als eine der Musikhauptstädte Brasiliens. Noch ist die Stadt ein Geheimtipp, in die nur wenige ausländische Touristen und Touristinnen hinkommen. Sao Luis ist Hauptstadt des Bundesstaates Maranhao, hat knapp eine Million Einwohner und ist ein Schmelztiegel, in dem europäische, afrikanische und indigene Kultur aufeinander treffen. Den Rest des Beitrags lesen »





Würdig altern in intelligenter Umgebung

27 06 2010

SENDUNGEN:
Matrix, Sonntag, 27. Juni 2010, 22:30 Uhr, Ö1
Digital.leben, 10. Mai 2010, 16:55 Uhr, Ö1

Bis zum Jahr 2050 werden laut Expertenschätzung 40 Prozent aller Österreicher älter als 60 sein. Unter dem Schlagwort „Ambient Assisted Living“ werden derzeit technologiegestützte Lösungen entwickelt, die sich mit den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Sozialleben im Alter auseinandersetzen. Ulla Ebner berichtet von einer E-Health Tagung, die Ende Mai in Wien stattfand.


Technologiekonzepte für ein unabhängiges Leben
So lange es geht, in den eigenen vier Wänden leben. Selbst bestimmen, wann man aufsteht, schlafen geht, isst, sich wäscht oder Leute trifft – das wünschen sich die meisten älteren Menschen. Technologie könnte ihnen in Zukunft dabei helfen. Unter dem Schlagwort „Ambient Assisted Living“ (AAL), also umgebungsunterstütztes Leben, werden derzeit zahlreiche technologiegestützte Lösungen entwickelt, die sich mit den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Sozialleben im Alter auseinandersetzen. Den Rest des Beitrags lesen »





Mit E-Partizipation gegen Politikverdrossenheit?

24 06 2010

SENDUNG: Digital.leben, Donnerstag, 24. Juni 2010, 16:55 Uhr, Ö1

Stellen Sie sich vor, Sie könnten im Internet nachschauen, wie die österreichische Bundesregierung das Steuergeld ausgegeben hat, das in die Bekämpfung der Wirtschaftskrise gesteckt wurde – und online bewerten, ob das Geld in ihrer Region auch angekommen ist. Stellen Sie sich vor, Sie könnten übers Internet mitbestimmen, wie das Budget Ihrer Gemeinde aufgeteilt wird. Klingt utopisch? Vielleicht in Österreich.

In andere Ländern – etwa in den USA oder in Deutschland – sind solche Projekte bereits Realität. Die Beratungsfirma Neu & Kühn hat 30 ePartizipationsprojekte aus verschiedenen Ländern analysiert und die Ergebnisse in Form einer Studie präsentiert. Ulla Ebner hat die beiden Autoren – Kirsten Neubauer und Peter Kühnberger – getroffen und nachgefragt, was denn ein erfolgreiches ePartizipationsprojekt ausmacht.


E-Dialog statt Wahlpropaganda
Man braucht ein Thema, das die Menschen bewegt und einen überschaubaren Zeitrahmen für die Online-Diskussion, erklärt Studienautorin Kirsten Neubauer. Aber das wichtigste Erfolgsrezept für ePartizipationsprojekte lautet: das Ergebnis muss offen sein. Man muss den Leuten von Anfang an kommunizieren, was mit ihren Vorschlägen passiert. „Wenn ich meine Versprechen dann nicht einhalte, werden die Bürger kein zweites Mal mit mir kommunizieren“, so Neubauer. Den Rest des Beitrags lesen »





Pippa Norris: Cosmopolitan Communications

2 06 2010

SENDUNG: Digital.leben, Mittwoch, 2. Juni 2010, 16:55, Ö1

Was passiert, wenn entlegene Dörfer in Bhutan oder Mali plötzlich Teil der Informationsgesellschaft werden, amerikanische Nachrichten, Soap Operas und Reality TV konsumieren? Führt das unweigerlich zu einem kulturellen Einheitsbrei in der Welt? Folgen dann alle denselben Wertmustern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Politikwissenschafterin Pippa Norris von der Universität Harvard in ihrem neuen Buch „Kosmopolitische Kommunikation: Kulturelle Vielfalt in einer globalisierten Welt“. Bekannt wurde Pippa Norris vor allem durch ihr 2001 erschienes Werk „Digital Divide“, in dem sie die globale Kluft thematisiert zwischen jenen, die Zugang zu Informationsnetzwerken haben und jenen, die davon ausgeschlossen sind. Ulla Ebner hat mit Pippa Norris über ihr aktuelles Buch gesprochen.


Kulturelle Firewalls
In ihrem neuen Buch „Cosmopolitan Communications: Cultural Diversity in a Globalized World” geht sie der Frage nach, inwiefern die Ausbreitung von Massenmedien, wie Kabelfernsehen und Internet Einfluss auf die kulturelle Vielfalt in der Welt haben. Bekannt wurde Pippa Norris vor allem durch ihr 2001 erschienes Werk „Digital Divide“. Den Rest des Beitrags lesen »