Yes Theatre – Geschichten aus einem palästinensischen Flüchtlingslager

24 10 2010

SENDUNG: Leporello, Montag, 25. Oktober 2010, 7:52 Uhr, Ö1

Das Yes Theatre ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, durch das Theaterspielen traumatische Erfahrungen zu verarbeiten, sich zu reflektieren und Möglichkeiten zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung zu erlernen. Auf diese Weise versucht das Yes Theatre dazu beizutragen, dass aus Jugendlichen Hoffnungsträger für die palästinensische Gesellschaft werden, die die Spirale der Gewalt durchbrechen können. Im Oktober war das Yes Theatre zu Gast beim Festival Salam.Orient in Wien.


Müll, Siedler, Militärkontrollen
„Austria is nice, no garbage, no settlers, no checkpoints“ – Österreich ist schön. Da hat man soviel Platz zum Herumlaufen. Da gibt es keine aggressiven Siedler, keine israelischen Soldaten, kein Schlangestehen an Militär-Checkpoints. Muhamed, Muath, Wa’ad – 13 und Muhamed, 16 Jahre alt, spielen auf der Bühne „Jugendliche aus einem palästinensischen Flüchtlingslager“. Die vier Jugendlichen spielen sich selbst. Den Rest des Beitrags lesen »





„Not in my name“: Unterwegs mit israelischen Friedensaktivistinnen

24 02 2009

SENDUNG: Globale Dialoge, Februar 2009, ORANGE 94.0

Schlangestehen. Daran sind die PalästinenserInnen im von Israel besetzten Westjordanland gewöhnt. Auf alltäglichen Wegen zur Universität, zur Arbeit oder aufs Feld müssen sie zahlreiche Checkpoints passieren. Man weiß nie, wie lange man für die 20 Kilometer von A nach B braucht und ob sie einen auch wirklich nach B lassen. Die Frauen der israelischen NGO „Machsom Watch“, fahren Tag für Tag zu den Checkpoints ins Westjordanland, um zu dokumentieren, was dort an Schikanen und Menschenrechtsverletzungen passiert.

(c) machsomwatch

Ein ungleiches Paar

„Ich hasse diesen Checkpoint“, sagt Sarah schon beim Aussteigen. Es handelt sich hier nur um eine kleine Straßensperre mit vier Soldaten. „Warum, was ist so besonders an diesem Checkpoint“, will ich wissen. Ob die Soldaten hier irgendwie unangenehmer seien, als woanders? „Nein“, entgegnet Sarah, „aber ich hasse sie alle.“ Den Rest des Beitrags lesen »