Rote Karte für Asylwerber: Lokalaugenschein in Traiskirchen

14 07 2011

SENDUNG: Ö1 Morgenjournal, 14. Juli 2011

Seit 1. Juli gilt in Österreich das neue Fremdenrecht. Das beinhaltet auch jene umstrittene Regelung, dass Asylwerber während der ersten fünf Tage nach Ankunft die Erstaufnahmestelle nicht verlassen dürfen. Das Innenministerium will dadurch die Aufnahmeverfahren beschleunigen. NGOs sprechen von Freiheitsentzug.

„Wir sind kein Gefängnis“
Gleich nach ihrer Ankunft in Traiskirchen bekommen Asylwerber jetzt die rote Karte. Wem diese Identitätskarte ausgehändigt worden ist, der muss mitwirken. Was so viel heißt wie: Er sollte das Areal der Betreuungsstelle nicht verlassen. Gewaltsam festhalten würde man die Asylwerber aber nicht, betont Franz Schabhüttl, Leiter der Betreuungsstelle Traiskirchen: „Wir sind kein Gefängnis. Es wird hier niemand festgehalten und niemand am Hinausgehen gehindert.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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