„Unterdrückt, bettelarm und kinderreich“. Roma-Frauen in Osteuropa

24 05 2009

SENDUNG: Globale Dialoge, Mai 2009, ORANGE 94.0

„Roma in Ost- und Südosteuropa leben von Diebstählen oder von der Sozialhilfe. Sie sind faul, ungebildet und vermehren sich wie Kanickel. Schuld an all dem sind ihre – im übrigen patriarchalen – Traditionen“. Soweit die gängigen Vorurteile, wie man sie in Osteuropa häufig zu hören bekommt.

Die Angst, dass sich die „Zigeunerbevölkerung“ zu stark vermehren könnte, ist groß und sie ist alt. Um das zu verhindern, haben Ärzte in der Vergangenheit schon manchmal nachgeholfen. Ulla Ebner sprach mit Roma-Vertreterinnen und Menschenrechtsaktivistinnen in Ungarn über Zwangssterilisierungen, Männerbünde und was Jungfräulichkeit mit guter Ausbildung zu tun hat.

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„Not in my name“: Unterwegs mit israelischen Friedensaktivistinnen

24 02 2009

SENDUNG: Globale Dialoge, Februar 2009, ORANGE 94.0

Schlangestehen. Daran sind die PalästinenserInnen im von Israel besetzten Westjordanland gewöhnt. Auf alltäglichen Wegen zur Universität, zur Arbeit oder aufs Feld müssen sie zahlreiche Checkpoints passieren. Man weiß nie, wie lange man für die 20 Kilometer von A nach B braucht und ob sie einen auch wirklich nach B lassen. Die Frauen der israelischen NGO „Machsom Watch“, fahren Tag für Tag zu den Checkpoints ins Westjordanland, um zu dokumentieren, was dort an Schikanen und Menschenrechtsverletzungen passiert.

(c) machsomwatch

Ein ungleiches Paar

„Ich hasse diesen Checkpoint“, sagt Sarah schon beim Aussteigen. Es handelt sich hier nur um eine kleine Straßensperre mit vier Soldaten. „Warum, was ist so besonders an diesem Checkpoint“, will ich wissen. Ob die Soldaten hier irgendwie unangenehmer seien, als woanders? „Nein“, entgegnet Sarah, „aber ich hasse sie alle.“ Den Rest des Beitrags lesen »