Profite statt Menschenrechte?

16 12 2010

SENDUNG: Praxis, Freitag, 17. Dezember 2010, 22:15 Uhr, Ö1

Vor zwei Wochen ist der aus Österreich stammende Bischof Erwin Kräutler in der schwedischen Hauptstadt Stockholm mit dem Alternativ-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Als Bischof der brasilianischen Diözese Xingu setzt sich Kräutler seit mehr als drei Jahrzehnten für die Rechte der Amazonas-Indianer ein – was ihm schon zahlreiche Morddrohungen eingebracht hat. Kräutler kritisiert Politiker, Großgrundbesitzer und Konzerne. Zum Beispiel die österreichische Andritz AG, die sich am umstrittenen Staudamm-Projekt Belo Monte beteiligen will. Dafür sollen zigtausende Menschen vertrieben und Ökosysteme zerstört werden. Katholische Organisationen stellen sich hinter die Anliegen von Bischof Kräutler und werfen die Frage auf: Inwiefern müssen oder können denn Unternehmen so etwas wie soziale Verantwortung wahrnehmen?

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