Mein Chef ist eine Frau. Erfahrungsberichte über die weibliche Seite der Macht

9 03 2012

SENDUNG: Kontext – Sachbücher & Themen, Freitag, 9. März 2012, 9:05 Uhr, Ö1

Warum so wenige Frauen in Spitzenpositionen kommen, wie es einzelne schaffen und wie es ihnen dort geht, damit hat sich die deutsche Autorin Juliane Gringer beschäftigt. In ihrem Buch „Mein Chef ist eine Frau. Erfahrungsberichte über die weibliche Seite der Macht“ bringt sie persönliche Portraits von Frauen in Führungspositionen. Aber sie hat auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt: Wie geht es einem so, wenn der Chef eine Frau ist? Machen Frauen in Führungspositionen irgendetwas anders?

Choleriker und Zicken
„Frauen sind schlechte Chefs“, schreibt Juliane Gringer, „aber: Männer auch!“ Ob nämlich Führungskräfte auch Führungsqualitäten haben – das sei ihrer Meinung nach gar nicht vom Geschlecht abhängig. Nur bei Frauen werden mangelnde Qualitäten sofort auf das Geschlecht zurückgeführt: „Im Job kennen wir hauptsächlich Klischees, die über Frauen erzählt werden“, sagt Gringer, „über Männer sagt man wenig Schlechtes. Da wird alles nicht so streng gesehen. Ein Mann ist eben cholerisch, aber eine Frau ist zickig. Was ist besser?“ Den Rest des Beitrags lesen »





Gruppenbild mit Dame: Frauen in der IKT

4 10 2010

SENDUNG: Digital.leben, Montag, 4. Oktober 2010,
16:55 Uhr, Ö1

Im Netz hätte alles anders werden können: Mehr Gleichbehandlung und eine Loslösung von alten Geschlechterrollen. Doch nach wie vor ist das Internet – und eigentlich die gesamte Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie vor allem von Männern dominiert. Warum? Dieser Frage gehen  Barbara Novak und Karoline Simonitsch in ihrem Buch nach: „Frauen im Netzwerk der IKT. Wie erfolgreiche Frauen die Männerdomäne Informations- und Kommunikationstechnologie bereichern und verändern.“ 15 erfolgreiche Top-Managerinnen aus der IKT-Welt erzählen darin von den Löchern in der gläsernen Decke und von frauenspezifischen Arbeitsstilen.


Kalt und kabellastig
Glasfaserkabel, Handymasten, UMTS-Frequenzen: Nein, das ist nicht besonders sexy für Frauen. Dieses kalte, kabellastige und maskuline Image der Informations- und Kommunikationstechnologien ist auch einer der Hauptgründe, weshalb in dieser Branche so wenig Frauen anzutreffen sind – glaubt Buchherausgeberin Barbara Novak. Bei zwei Drittel der österreichischen Telekommunikations-Unternehmen sitzt nicht eine einzige Frau im Aufsichtsrat. Den Rest des Beitrags lesen »








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