SENDUNG: Kontext – Sachbücher & Themen, Freitag, 9. März 2012, 9:05 Uhr, Ö1
Warum so wenige Frauen in Spitzenpositionen kommen, wie es einzelne schaffen und wie es ihnen dort geht, damit hat sich die deutsche Autorin Juliane Gringer beschäftigt. In ihrem Buch „Mein Chef ist eine Frau. Erfahrungsberichte über die weibliche Seite der Macht“ bringt sie persönliche Portraits von Frauen in Führungspositionen. Aber sie hat auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt: Wie geht es einem so, wenn der Chef eine Frau ist? Machen Frauen in Führungspositionen irgendetwas anders?
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Choleriker und Zicken
„Frauen sind schlechte Chefs“, schreibt Juliane Gringer, „aber: Männer auch!“ Ob nämlich Führungskräfte auch Führungsqualitäten haben – das sei ihrer Meinung nach gar nicht vom Geschlecht abhängig. Nur bei Frauen werden mangelnde Qualitäten sofort auf das Geschlecht zurückgeführt: „Im Job kennen wir hauptsächlich Klischees, die über Frauen erzählt werden“, sagt Gringer, „über Männer sagt man wenig Schlechtes. Da wird alles nicht so streng gesehen. Ein Mann ist eben cholerisch, aber eine Frau ist zickig. Was ist besser?“ Den Rest des Beitrags lesen »
