“Not in my name”: Israelische FriedensaktivistInnen

24 02 2009

SENDUNG: Globale Dialoge, Februar 2009, ORANGE 94.0

Schlafstörungen und Schlangestehen. Daran sind die PalästinenserInnen im von Israel besetzten Westjordanland gewöhnt. Auf alltäglichen Wegen zur Universität, zur Arbeit oder aufs Feld müssen sie zahlreiche Checkpoints passieren. Man weiß nie, wie lange man für 20 Kilometer braucht und welche Schikanen einen dort erwarten. So wie man als PalästinenserIn nie wissen kann, wann israelische Soldaten mitten in der Nacht ins Haus stürmen, die Familie aus den Betten reißen und die Wohnung durchwühlen.

„Es geht darum, die palästinensische Bevölkerungen spüren zu lassen, dass sie immer unter Beobachtung steht“ erklärt der ehemalige Soldat Yehuda Shaul, „der israelischen Bevölkerung wiederum will die israelische Regierung allerdings weismachen, dass es sich um eine Besatzung mit Samthandschuhen handelt.“

Bei den jüngsten Wahlen hat die Mehrheit der Israelis und Israelinnen ihre Stimme rechtsgerichteten Hardlinern gegeben – womit eine Lösung des Nahost-Konflikts in weite Ferne gerückt ist. Aber es gibt auch Widerspruch aus den „eigenen Reihen“: Von Menschen wie Yehuda Shaul, dem Gründer der NGO „Breaking the Silence“ oder den Frauen der Organisation „Machsom Watch“, die Tag für Tag zu den Checkpoints ins Westjordanland fahren, um zu dokumentieren, was dort an Schikanen und Menschenrechtsverletzungen passiert. Ulla Ebner hat sie dabei begleitet.

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Zwischen Fremdenhass und Förderung

24 02 2009

SENDUNG: Journal Panorama, 2009

In den neuen EU-Staaten leben überdurchschnittlich viele Roma, die meisten davon unter miserablen Bedingungen. Ein “Journal Panorama” über die Situation der Roma-Minderheit in Ungarn erhält jetzt den “European Young Journalist Award” der EU-Kommission.

Ungarns ungeliebte Roma-Minderheit

Das Dorf Hidas im Südwesten Ungarns, wenige Kilometer von der Stadt Pecs entfernt, hat 2.600 Einwohner. Ungefähr 150 davon sind Roma. Ein Wellblechzaun trennt die oberste Straße vom restlichen Dorf. Hier oben ist das Roma-Ghetto von Hidas, in dem 19 Familien leben. Einige der Häuser stehen seit Jahrzehnten als unverputzte rohe Ziegelbauten herum; in manchen Türstöcken flattern weiße Vorhänge anstelle von Haustüren. Den Rest des Beitrags lesen »








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